Psychotherapie

Psychotherapie ist einfach gesagt die Behandlung mit psychischen Mitteln.

Weil nicht jedes Gespräch eine Psychotherapie ist, regeln die Psychotherapie-Richtlinien, welche Verfahren in der ambulanten Behandlung anerkannt sind, welche Krankheiten damit behandelt werden und von den Krankenkassen bezahlt werden dürfen.
Außerdem ist dort festgelegt über welche Ausbildung ein Arzt oder Psychologe verfügen und welche Fachkundenachweise er vorlegen muss, um sich Psychotherapeut nennen zu dürfen. Psychotherapeut ist eine geschützte Berufsbezeichnung und dient der Abgrenzung gegenüber Beratern und selbsternannten Psychoheilern, die glauben, wenn sie den Mund aufmachen kommt Psychotherapie heraus.

Ich selbst arbeite mit dem Verfahren der tiefenpsychologischen  Psychotherapie, die auf der analytischen Theorie basiert und die aktuellen Konflikte in den Vordergrund der Arbeit stellt. Ja, richtig gelesen, es handelt sich um Arbeit, denn es erfolgen Änderungen im Gefühlsleben, in den Ansichten und Wahrnehmungen über Monate hinweg, die der Patient sich unter qualifizierter Anleitung erarbeitet.
Hierfür muss er natürlich bereit sein. Es bedarf weiterhin des Mutes zur Offenheit Gefühle mitzuteilen und sich eigenen Konflikten zu stellen.
Die Probesitzungen sind dafür gedacht, das zu überprüfen und zu testen, ob die „Chemie“ stimmt zwischen Patient und Therapeut.
Wenn das der Fall ist, kann Psychotherapie bei der Krankenkasse beantragt werden. Die Genehmigung muss vorliegen, bevor die Behandlung beginnt.